Forsthelm
Forsthelm: Schutz für Augen und Ohren
Ein Bestandteil der persönlichen Schutzausrüstung für Forstwirte (PSA-Forst) ist der Forsthelm, dieser dient in erster Linie dem Arbeitsschutz. Der Forsthelm soll insbesondere dem Schutz des Auges dienen; dieses wird durch ein Acrylglas-Visier geschützt. Da dieses nicht beschlagen oder zerkratzt werden kann, wird eine erhöhte Präzision und Sicherheit bei der alltäglichen Arbeit gewährleistet.
Des Weiteren ist an jedwedem Forsthelm ein Gehörschutz angebracht, der den Lärm der Motorsäge blockiert. Das Visier des Forsthelmes dient jedoch auch dem Zweck, eventuelle Rückstöße der Motorsäge abzufangen. Bei modernen Motorsägen wird dieser zwar verhindert und die Kette schaltet sich automatisch aus, diese kann jedoch auch im Ruhezustand enorme Verletzungen am menschlichen Körper verursachen.
Eine weitere Funktion des Visiers ist der integrierte Sonnenschutz, wodurch einer Blendung vorgebeugt wird. Das Visier ist verstellbar, der Gehörschutz kann des Öfteren nach Bedarf abgenommen werden.
Jeder Forsthelm ist gewissen gesetzlichen Regelungen unterworfen. Zu diesen zählt unter anderem eine maximale Tragedauer von fünf Jahren. Im Anschluss verliert der Forsthelm seine Zulassung. Im Falle einer weiteren Verwendung kann die Versicherung bei einem Arbeitsunfall die Leistung der Versicherungsansprüche verweigern. Die genaue Zulassungsdauer ist im Inneren des Forsthelmes vermerkt.