Forstschlepper

Für Forstschlepper werden Traktoren aufgerüstet

Forstschlepper werden auch als Skidder bezeichnet. Sie stellen eine starke Gerätekategorie im Bereich der Forstgeräte dar. 

Vom Basisaufbau sind Forstschlepper herkömmliche Traktoren. Sie werden mit zusätzlichen, für das Betreiben im Forst notwendigen Bauteilen, aufgerüstet. Diese Bauteile sind - entsprechend der Forderungen an die zu realisierenden Verrichtungen - mit Zusatzaggregaten ausgestattet. Sie sind durch spezielle Schutzausrüstungen und technische Aufbauten erweitert worden.

Zu diesen gehören beispielsweise Forstwinden, welche eine vertikale und horizontale Bewegung schwerer Holzstämme bewerkstelligen. Unterschiedliche Greifer können Stämme und andere Gehölze oder deren Gebinde aufnehmen und dienen daher ebenfalls zum Transport.

Frontlader eignen sich neben den anderen Komponenten ebenfalls für die Erweiterung eines Traktors zum Forstschlepper. Ein Frontlader ist eine als Schwinge bezeichnete Transporteinheit, welche überwiegend zum Heben von Lasten und zur Lastenbewegung eingesetzt wird. Das Betreiben des Frontladers erfolgt über hydraulische Systeme und hydrodynamische Antriebsmodule, welche vom Fahrer gesteuert werden.

Besondere Unterbodenschilde und Forststreifen dienen dazu, dass sich der Forstschlepper auf dem Waldboden standsicher fixieren lässt und ohne Schaden über den unebenen Boden fahren kann.

Forstschlepper besitzen außerdem spezielle, überbreite Reifen, um ein Einsinken im Forst zu verhindern und fahren zu können. Diese Reifen werden auch als Breitreifen bezeichnet.

Im Gegensatz zu dieser technischen Variante werden im Wald als Knickschlepper bezeichnete Transporter verwendet, welche direkt große Holzmassen bewegen können. Sie sind durch die technische Bauweise unmittelbar für den Einsatz im Forst geeignet und benötigen eine besondere Fahrunterweisung für den Bediener.

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