Holzspalter
Holzspalter zur schnellen Brennholzherstellung
Holzspalter sind wichtige technische Arbeitsmittel im Bereich der Landschaftsgärtnerei, Forstwirtschaft und dem Gartenbau. Die Verwendung von Holz wird im Zuge des Umweltschutzes immer bedeutsamer. Daher wird mehr und mehr Holz als Heizmaterial verwendet.
Die technische Grundausstattung und die Arbeitsweise des Holzspalters sind recht einfach. Sie beruht zum größten Teil auf verschiedenen Hydraulikzylindern. Diese arbeiten mit einem Vorwärts- und Rückwärtsschub. Sie sind die eigentlichen Erzeuger der Spaltkraft, mit der ein Holzspalter arbeitet. Die Stärke und Robustheit der Hydraulikzylinder ist die Voraussetzung dafür, welche Stammgrößen bearbeitet werden können. Der Antrieb der Holzspalter erfolgt durch unterschiedlich starke Elektromotoren, welche mit der herkömmlichen Netzspannung von 230 Volt betrieben werden. Für mehr Power sorgen Elektromotoren mit einer Voltzahl von 400. Auch Holzspalter mit Starkstrom sind im Einsatz. Sie werden im Laufe der Jahre vermehrt im privaten Bereich eingesetzt.
Die Spaltlänge ist das Maß, welches der maximalen Scheitlänge entspricht. Die Toleranzen liegen hierbei zwischen 55 und 110 Zentimetern. Sie ist abhängig von dem Brennraum des Ofens oder Kamins und kann am Holzspalter eingestellt werden. Das Spaltkreuz kann im Gegensatz zum herkömmlichen Holzkeil bei einem Spaltvorgang gleich vier Holzscheite liefern. Es kann auch in älteren Holzspaltern problemlos eingebaut werden.
Kleinere und handlichere Holzspalter sind mit dem horizontal und vertikal arbeitenden Hydraulikzylinder ausgerüstet. Auch mit diesen können verschiedene Holzarten verarbeitet werden. Sie eignen sich zum Aufspalten von weichen Hölzern, wie Pappel und Weide, die jedoch nur einen geringen Brennwert besitzen. Auch harzige Gehölze, wie Kiefer oder Fichte, bereiten dem Holzspalter keine Probleme.