Holzzangen
Holzzangen für die Waldarbeit
Es gibt ja unzählige Zangen auf dem Markt, von der Kneifzange über die Wasserpumpenzange bis zur Kombizange. Diese Zangen sind allen Menschen ein Begriff, bis auf eine: die Holzzange!
Was ist eine Holzzange? Ohne die Holzzangen wäre die Arbeit im Wald undenkbar. Es handelt sich hier nicht um eine kleine handbetriebene Zange, ähnlich einer Heckenschere, sondern um eine Gerätschaft mit der Baumstämme verschoben werden. Mussten vor noch gar nicht so langer Zeit die Baumstämme mit um die Stämme gelegten Ketten transportiert werden, so erledigt das heute die Holzzange.
Überall, wo der Wald befahrbar ist und der Stamm auf Grund seines Alters der Säge zum Opfer fällt oder durch einen Sturm abgeknickt ist, werden die Baumstämme von den Ästen befreit, um anschließend an anderer Stelle im Wald auf LKW’s geladen zu werden. Durch das damalige Kettensystem wurde auch der Wald arg in Mitleidenschaft gezogen, da die Stämme über den Waldboden gezogen wurden und dort Spuren hinterließen.
Ähnlich, wie in der Forstwirtschaft vor einem Traktor oder Jeep im Winter ein Schneeschieber angesetzt und hydraulisch betätigt wird, kommt nun eine Holzzange zum Einsatz, welche sich hydraulisch öffnet, hebt und absenkt. Diese Holzzange umschließt mittig den Baumstamm, hebt ihn an und transportiert den Stamm zum LKW.
Nun sind aber die Baumstämme unterschiedlich dick und schwer. Um den jeweiligen Erfordernissen gerecht zu werden, gibt es auch unterschiedliche Zangengrößen, bis zu 170 cm im Durchmesser. Der kleinste Stamm kann schon mit einem Durchmesser von nur acht Zentimetern von Holzzangen eingespannt werden.