Rückewagen
Der Rückewagen hat die Rückepferde fast ersetzt
Für Menschen mit dem Beruf des Holzfällers sind die Rückewagen genau wie die Rückepferde ein Begriff. Gerade in Wäldern, die nicht mit irgendwelchen Fahrzeugen befahren werden können, kommen die Rückepferde zum Einsatz und mit ihnen die dazu gehörigen Rückewagen. Die Rückepferde bekommen die gefällten Bäume, d.h. die Baumstämme, an ein Geschirr geschnallt und bringen diese dann zum Rückewagen, der wiederum die Baumstämme ins Tal oder ins Sägewerk etc. bringt.
Es gibt verschiedene Arten der Rückewagen. Da ist zum Beispiel der ganz einfache Anhänger mit der entsprechenden Halterung an der rechten und der linken Seite für die Baumstämme - es gibt da meist zwischen den einzelnen Haltestäben einen ca. 1,50 m breiten Abstand. Vorne am Wagen ist eine dichtere Halterung in Gitterform angebracht, dass die Baumstämme nicht beim Bremsen oder Bergabfahren ins Rutschen kommen. Dann gibt es Rückewagen, die schon mehr Extras haben, wie etwa einen eigenen Ladekran, was das Aufladen der Baumstämme wesentlich erleichtert. Andere Rückewagen haben auch eine an der Anhängerachse befindliche Antriebsunterstützung.
All das ist natürlich für den Holzfäller bzw. für den so genannten Holzrücker eine sehr große Erleichterung der sehr anstrengenden Knochenarbeit, die gefällten Bäume auf meist eigens dafür angelegten Rückewegen zu befördern. Die normalen Rückewagen können ein Gesamtgewicht von ca. 12 Tonnen befördern.