Forstschutz
Das Hauptziel vom Forstschutz sind die Wälder
Der Begriff Forstschutz bzw. Waldschutz bezieht sich auf forstwirtschaftliche Maßnahmen im Bereich der Natur. Insbesondere Wälder sind das Hauptziel des Fortschutzes, denn dort sollen die lange gewachsenen Baumbestände erhalten werden. Beachtet werden beim Forstschutz verschiedene Faktoren, wie der Krankheitsbefall der Bäume, die Auswirkung von Landschaftsgestaltungen und die Einwirkungen des Klimas.
Der Forstschutz wird seit dem Jahr 1992 als politischer Begriff verwendet, insbesondere entwicklungspolitisch betrachtet, spielt der Forstschutz eine wichtige Rolle. In der Vergangenheit bezog sich der Forstschutz insbesondere auf Tätigkeiten des Forstpersonals, welches gegen Holzdiebstahl, Wilderei, Waldweide und Reisigdiebstahl vorgehen musste. Heutzutage befasst sich der Forstschutz im besonderen Maße mit Umwelteinflüssen, Schädlingen und Auswirkungen von Pilzen, Pflanzen und schädlichen Tierarten.
Der Forstschutz wird nicht nur von Forstwirten, sondern auch von Jägern und Privatpersonen ausgeübt. Viele Aufgabenbereiche des Forstschutzes bestehen insbesondere darin, dass der durch Menschen verursachte Schaden minimiert bzw. behoben wird und biotische Faktoren abgeblockt werden.
Anwendungsgebiete des Fortschutzes sind in Deutschland alle Wälder. An Bedeutung gewinnt der Forstschutz in den Tropen und insbesondere den Regenwäldern. Diese werden durch Brandrodung und Abholzung immer weiter minimiert. Zu den Aufgaben des Waldschutzes zählt unter anderem auch die Vergabe von Siegeln und Zertifikaten, wodurch dem Verbraucher die Herkunft des gekauften Holzes verdeutlicht wird.