Jäger
Jäger tragen viel Verantwortung
Die Menschheit beschäftigt sich schon seit je her mit dem Jäger. So gelten wir nach wie vor als Jäger und Sammler. Der Eine im übertragenen Sinn, der Andere im wahrhaftigen. Jäger sind nicht nur Waldhüter, die Tiere schießen, sondern auch - wie bereits der Name des Waldhüters vorspricht - jene wachsamen Augen für den Wald und deren Pflanzen, sowie Lebewesen.
Die Meinung über Jäger spaltet die Menschheit und ihr Denken. So sind einige der Meinung, Jäger dürfen alles und zu jedem Zeitpunkt schießen. Doch dies ist einer der größten Irrglauben. Es gibt so genannte Jagdsaisonen, worin genau definiert ist, wann welches Tier geschossen werden darf oder sogar muss. Denn damit das ökologische Gleichgewicht unter den einzelnen Arten aufrecht erhalten bleibt, muss dieses nötigenfalls durch Menschenhand geschaffen werden. Das heißt, die Überzahl einer bestimmten Tierart wird frei gegeben und eben nicht um des Spaßes Willen, sondern um genanntes Gleichgewicht wieder herzustellen.
Die Jagd galt anfangs als Sport und ausgeführte Freizeitbeschäftigung für den Adel. Man kennt die berühmt berüchtigten Treibjagden auf dem Pferd mit unzähligen Hunden, der Meute, an den Flanken der Pferde, die hinter einem gehetzten Fuchs oder ähnlichem hinter her keuchen.
Heute ist die Jagd ebenfalls ein Beruf der ganz herkömmlich wie jeder andere Beruf erlernt werden kann. Sollte man sich dazu entscheiden Jäger zu werden, sei es nun hauptberuflich oder als Freizeitausgleich, so sollte man einige Dinge mitbringen. Man benötigt den Spaß an der Natur, die Liebe zu den Tieren und einen gesunden Verstand und die richtige Portion an Vernunft. Denn der Jäger trägt nicht nur für die Tiere und den Wald die Verantwortung, sondern hat mit seinem ihm zur Obhut gelegten Revier eine Menge an Sorgfalt auszuüben. So kann das Aufgabengebiet des Jägers zum perfekten Ausgleich werden.