Jagd

Jagd - die Meinungen gehen auseinander

Das Jagen ist eine bereits aus der Steinzeit überlieferte Tradition von den Jägern und Sammlern und diente seinerzeit in erster Linie der Beschaffung von Nahrung und Fellen für die Bekleidung.

In unserer Zeit ist das Jagen gesetzlich geregelt und die Jäger sind in Jagdverbänden zusammengeschlossen. Den Jägern gemeinsam sind die Schusswaffen und die grüne Jagdkleidung. Das unerlaubte Jagen wird als Wilderei bezeichnet und ist strafbar. Es kann also nicht jeder, der Lust hat, auf die Jagd gehen. Dazu braucht man einen Jagdschein und um diesen zu bekommen, muss eine Jägerprüfung, die sich aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil, sowie einer Schießprüfung, zusammensetzt. Erst wer diese besteht, bekommt den Jagdschein.

Bei der Jagd wird in verschiedenen Jagdarten unterschieden, so die Einzeljagd, wo der Jäger den Wald durchsucht oder sich auf einem Hochstand auf die Pirsch legt und auf das Wild wartet. Des Weiteren gibt es noch die so genannte Gesellschaftsjagd, die Treibjagd, bei der die Jäger und auch Hunde das Wild im Wald hochscheuchen und es dann zu den Jägern treiben, die das Wild erlegen. Gesellschaftsjagden sind noch heute in Jägerkreisen beliebte Veranstaltungen.

Die Meinungen über die Jagd sind zwiespältig, während die Jäger der Meinung sind, dass auch das Jagen dem Artenschutz dient, gehen die Tierschützer davon aus, dass die Jagd mehr nach ökologischen Gesichtspunkten ausgerichtet werden sollte.

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