Jagdhunde
Jagdhunde brauchen immer ihren Auslauf
Wer die Anschaffung eines Hundes plant, muss gut überlegen, für welchen Zweck er dieses Tier haben möchte. So eignen sich Pudel ebenso wenig für die Jagd, wie Jagdhunde als Schmusehunde. Denn Jagdhunde sind von ihrer Veranlagung her seit Jahrhunderten für die Jagd ausgerichtet und erwarten von ihrem Herrchen auch dann einen entsprechenden Auslauf, wenn sie nicht für die Jagd angeschafft wurden.
Jagdhunde sind in der Regel die treuen Begleiter von Förstern oder werden wirklich zur Jagd mitgenommen. Sie haben generell die Aufgabe, den Jäger bei der Suche nach verunfalltem oder angeschossenem Wild zu suchen. Daher besitzt das von vielen Jägern vertretene Sprichwort “Jagd ohne Hund ist Schund” eine ganz eigene Bedeutung.
So wurde aus der eher freiwilligen Verpflichtung der Jäger, immer einen Jagdhund als Begleiter dabei zu haben, eine gesetzliche Verpflichtung. Diese besagt, dass bestimmte Jagdformen, wie die Treibjagd oder auch die Suchjagd nur mit geprüften Hunden durchgeführt werden dürfen. Zu der Prüfung werden nur reinrassige Hunde mit Stammbaumnachweis zugelassen; dabei spielt das Alter des Hundes keine Rolle. Er muss lediglich in Grundzügen bereits die Grundeigenschaften zum Jagen vermittelt bekommen haben.
Die bekannteste Rasse eines Jagdhundes sind neben dem Labrador Retriever der deutsche Jagdterrier und der Dachshund.