Jagdwaffen
Seit jeher verwenden Menschen Jagdwaffen
Der Gebrauch von Waffen zur Jagd, das heißt, die Benutzung von Hilfsmitteln zum Erlegen oder zum Töten der Beute, unterscheidet den Menschen von allen anderen Raubtieren der Erde. Leider unterscheidet sich der Mensch auch dadurch, dass Jagdwaffen auch zu anderen Zwecken, wie zum Beispiel zum Töten der eigenen Spezies, missbraucht werden.
Jagdwaffen lassen sich sowohl geschichtlich, als auch aufgrund ihrer Funktions- und Bauweise in verschiedene Kategorien unterteilen. Schon in der grauen Vorzeit verstand es der damalige Mensch, seine - gegenüber den meisten Tieren unterlegene - Kraft durch den geschickten Einsatz von Hilfsmitteln, sprich Waffen, wett zu machen und seine Beute beispielsweise durch die Benutzung eines Speeres oder einer Lanze zu erlegen.
Im Verlauf der Geschichte entwickelten sich der Mensch, die Jagdwaffen und auch die Jagdtechnik weiter. So war es durch den Einsatz von Pfeil und Bogen oder durch die Benutzung einer Armbrust, eines Blasrohres oder einer Schusswaffe, nicht mehr notwendig sich der Beute so weit zu nähern, dass sich der Jäger unter Umständen selbst in Lebensgefahr brachte.
In der Vergangenheit wurde die Jagd ausschließlich zur Nahrungsbeschaffung und somit zum Erhalt der Menschen betrieben. Dieses änderte sich im Lauf der Geschichte durch das Entstehen der Wohlstandsgesellschaft vor allem in der westlichen Welt. In der heutigen Zeit wird die Ernährung der Bevölkerung weitgehend durch die industrielle Viehzucht und das Schlachten von Schweinen und Rindern sicher gestellt.