Rotwild

Hirsche und Hirschkühe werden auch Rotwild genannt

Cervus Elaphus ist der lateinische Name des Rotwildes. Doch was ist eigentlich Rotwild? Dies zu erörtern fällt schon vielen Menschen schwer. Es sind ganz einfach Hirsche. Da diese eigentlich in Hirsche (das männliche Tier) und Hirschkühe (weiblich) unterschieden werden, bürgerte sich auch der Name Rotwild ein, der von ihrer Fellfarbe herrührt.

Männliche Hirsche werden etwa 1,50 Meter groß, Weibchen dagegen nur 1,20 Meter (gemessen wird die Schulterhöhe). Das Lebendgewicht der Männchen beträgt bis zu 200 Kilogramm. Die männlichen Tiere tragen ein Geweih, das im Alter immer größer wird. Dann entstehen immer mehr Enden des Geweihs, so dass die berühmten 14-Ender oder sogar noch größere Zahlen an Geweihverzweigungen zustande kommen. Die weiblichen Tiere tragen kein Geweih. Sie werden deshalb auch Kahlwild genannt. Das Geweih der Männchen wird jedes Jahr im Februar oder März abgeworfen. Danach beginnt es sofort wieder zu wachsen.

Bekannt ist auch das Fegen, welches ältere Männchen des Rotwildes im Sommer tun. Sie reiben dabei an Bäumen den Bast ab. Im September beginnt die Brunft der Hirsche. Dann finden oft die großen Kämpfe der Männchen um die Weibchen statt, welche sehr selten sogar tödlich enden. Mit ihren gewaltigen Geweihstangen geht das männliche Rotwild aufeinander los. Es trägt dabei auch die gewaltige Brunftmähne, die sich später im Frühjahr wieder verliert. Im Sommer ist das Fell des Rotwildes typisch rotbraun, im Winter allerdings ehe grau angehaucht. Typisch ist auch der weiße Wedel am Schwanz.

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