Zapfwellenstromerzeuger

Hilfsmittel für den Stromausfall: Zapfwellenstromerzeuger

Zapfwellenstromerzeuger werden auch als Zapfwellengeneratoren bezeichnet und werden eingesetzt, wenn bei Stromausfall wichtige Stromabnehmer weiterhin gespeist werden müssen. Sie sind eine gute Alternative zu den herkömmlich eingesetzten Stromerzeugern. Daher besitzen sie ihre Anwendungsbereiche in der Landwirtschaft, der Forstwirtschaft, der Feuerwehr und im kommunalen Einsatz.

Die Zapfwellenstromerzeuger besitzen Vorteile, die in den relativ geringen Anschaffungskosten liegen. Es besteht die Möglichkeit, diese Geräte zu transportieren, sie müssen nicht an einem Ort fixiert werden. Dies ist eine besonders gute Variante, um auch Geräte mit Strom zu versorgen, die im Wald oder auf Wiesen arbeiten sollen. Weitere Vorzüge liegen in der enorm langen Funktionstüchtigkeit und der garantierten Überlastsicherheit. Zur Verwendung in feuchter Umgebung ist es wichtig, dass die Generatoren kurzschlusssicher sind.

Aufgrund der vielfachen Einsatzgebiete besitzen Zapfwellenstromerzeuger unterschiedliche, an die Anforderungen angepasste Kapazitäten. Diese liegen in Bereichen von 8 kVA bis zu etwa 63 kVA. Es können somit auch relativ starke Maschinen betrieben werden. Weitere Leistungskomponenten der Zapfwellenstromerzeuger sind beispielsweise die Generatorschutzart, Klasse IP 23 oder 24 und die Schaltschrankschutzart IP 44 oder IP 54.

Der Generator wird zur Standsicherheit auf einem Stahlrahmen in einer so genannten Dreipunkt-Aufhängung angebracht. Die Basiskomponenten des Zapfwellenstromerzeugers sind der Synchrongenerator, ein Schaltschrank, welcher die Kontroll- und Steuerungsfunktionen übernimmt, und das Übersetzungsgetriebe mit einem entsprechenden Zapfwellenanschluss und der Schutzhaube. Die Aufstellmöglichkeit des Grundrahmens mit Aufhängung komplettiert die Grundausstattung. Moderne Zapfwellenstromerzeuger funktionieren über eine Vollautomatik selbstregulierend und sind daher sehr zuverlässig.

Comments are closed.